Wir wollen einen Blick in die Zukunft wagen und anhand von Best Practice Beispielen aufzeigen, wie gerechte und präventive Wohnungsmarktpolitik im Hinblick auf die Bedürfnisse von Alleinerziehenden aussehen kann. Es soll deutlich werden, welche Lücken sich auftun, was bereits möglich ist und welche Impulse zur politischen und wohnungswirtschaftlichen Gestaltung notwendig sind.
 

Eingeladen ist Fachpublikum aus der Alleinerziehendenarbeit, dem Wohnbau- und Immobilienbereich, sowie Politik und Kommune. Der VAMV organisiert das Fachgespräch gemeinsam mit dem Netzwerk Alleinerziehenden-Arbeit Baden-Württemberg.

 

Quelle: Netzwerk Alleinerziehenden-Arbeit B-W

Alleinerziehende sind durch die angespannte Wohnungsmarktsituation in besonderem Maße betroffen. Miete und Betriebskosten machen bei Einelternfamilien mit kleinen Einkommen oft die Hälfte der monatlichen Einnahmen aus. Auch ziehen sie auf umkämpften Wohnungsmärkten gegenüber besserverdienenden Paarfamilien den Kürzeren. Insbesondere Wohnungsengpässe in Ballungsgebieten bestimmen die politische Debatte. Dabei ist für den eng getakteten Alltag in Einelternfamilien ein Wohnumfeld mit guter Infrastruktur wichtig. Zu kleiner Wohnraum oder das Leben in sozial benachteiligten Stadtteilen können sich negativ auf die Entwicklungschancen von Kindern auswirken. Es braucht deshalb dringend mehr Wohnraum, der auch mit kleinem oder mittlerem Einkommen bezahlbar ist. Und es braucht neue, innovative Ideen, wie z. B. alternative und gemeinschaftliche Wohnformen.

 

 
Termin: Donnerstag, 17.02.2022 13:30-16:30 Uhr

digital via zoom-Konferenz